Diabetes mellitus

Mit dem Begriff Diabetes mellitus werden eine Veränderung des zellulären Glukosetransports und des Glukosestoffwechsels beschrieben.
Häufig liegen Begleiterkrankungen vor, welche für die klinische Manifestation des Diabetes verantwortlich sind oder aber als Folge des Diabetes entstanden sind.
Hunde mit einem Diabetes mellitus zeigen gewöhnlich Symptome wie Polyurie/Polydipsie, Polyphagie, Übergewicht oder Gewichtsverlust und reduzierte Aktivität.
Ein unbehandelter Diabetes mellitus kann langfristig auch zu Erblindung und Apathie führen.
Es gibt einige Ernährungsfaktoren, die die Behandlung eines Diabetes mellitus deutlich beeinflussen. Wichtige Ernährungsfaktoren sind folgende:

  • Bedarfsgerechter Energiegehalt
  • Mäßiger Proteingehalt
  • Komplexe Kohlenhydrate
  • Reduzierter Fettgehalt
  • Erhöhter Faseranteil

Das Ausmaß dieses Einflusses hängt stark von der Wirksamkeit der primären medikamentösen Therapie ab.
Dr. Link INDIKATION – ÜBERGEWICHT/DIABETES M. Nassnahrung für Hunde ist durch seinen hohen Fasergehalt und reduzierten Fett- und Energiegehalt besonders geeignet für übergewichtige Hunde. Wichtig ist hierbei aber, dass die Nieren voll funktionsfähig sind, da das Futter einen relativ hohen Proteingehalt aufweist, um während der Abnehmphase einen Muskelabbau zu verhindern.
Dr. Link INDIKATION – LEBER Nassnahrung für Hunde hat einen sehr hohen Faseranteil, der den von den meisten anderen Nassfuttern weit überschreitet und den bei der Ernährung bei Diabetes mellitus wissenschaftlich geforderten Anteil erfüllt. Da der Fettgehalt relativ hoch ist, ist dieses Futter vorzugsweise bei magerer oder sehr schlanker Körperkondition angezeigt.

 

Fütterungsempfehlungen:
Beraten Sie bitte unbedingt jede Futterumstellung bei einem erkrankten Hund mit dem behandelnden Tierarzt! Er kann Sie beraten, welches Futter für Ihren Hund geeignet ist und worauf bei der Fütterung, speziell in der Umstellungsphase zu achten ist.

Es wird empfohlen, bei ein oder zwei Insulingaben pro Tag die Hälfte des täglichen Kalorienbedarfs gleichzeitig mit der Insulininjektion zu verabreichen.
Bei schwierig einzustellendem Blutzuckerspiegel kann die Aufteilung der Tagesration auf vier oder mehr kleine Mahlzeiten von Vorteil sein.
Eine Futterumstellung, insbesondere hinsichtlich des Fasergehaltes, kann eine Anpassung der Insulindosis erforderlich machen. Daher ist es angeraten, bei einer Umstellung auf ein neues Futter den Blutglukosespiegel engmaschig zu kontrollieren.

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