Hilfe beim Gewichts-Check: Erkennen von Übergewicht

Die Erhaltung des Idealgewichtes ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Gesunderhaltung Ihres Tieres, die Sie selbst beeinflussen können.
Übergewicht führt in der Regel langfristig zu Gesundheitsstörungen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen.


Im Folgenden finden Sie einige Tipps, wie Sie Über- bzw. Untergewicht bei Ihrem Tier erkennen können und im Anschluss, was Sie dagegen tun können, und erfahren Wissenswertes und Ursachen.
Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen oder Probleme haben, ist Ihr behandelnder Tierarzt der richtige Ansprechpartner.

Beschreibung „Untergewicht“
Rippen: schon von weitem deutlich zu sehen, liegen direkt unter der Haut, ohne Fettschicht darüber
Seitenansicht: der Bauch ist hinter dem Brustkorb sehr stark eingezogen
Ansicht von oben: die Taille hinter dem Brustkorb ist sehr stark ausgeprägt
Schwanzansatz: Knochen neben Schwanzansatz stehen stark hervor und bilden eine deutliche Vertiefung ohne Gewebe zwischen Haut und Knochen.

Beschreibung „Sehr schlank“
Rippen: sehr leicht fühlbar und evtl. sichtbar, mit dünner Gewebeauflage
Seitenansicht: deutlich eingezogener Bauch
Ansicht von oben: ausgeprägte Taille
Schwanzansatz: Knochen stehen hervor, wenig Gewebe dazwischen

Beschreibung „Idealgewicht“
Rippen: nicht unbedingt zu sehen, aber leicht zu fühlen unter einer dünnen Fettschicht
Seitenansicht: eingezogener Bauch
Ansicht von oben: leichte Taille
Schwanzansatz: Knochen sind nicht sichtbar, aber fühlbar mit leichter Fettauflage

Beschreibung „Übergewicht“

Rippen: nicht zu sehen und schwer zu fühlen unter deutlicher Fettschicht
Seitenansicht: kaum bis gar nicht eingezogener Bauch
Ansicht von oben: keine Taille, gerade Figur
Schwanzansatz: Knochen noch fühlbar, auch dickere Fettschicht gut fühlbar

Beschreibung „Fettleibigkeit“
Rippen: kaum oder gar nicht zu fühlen unter der Fettschicht
Seitenansicht: Bauch ist so dick wie Brustkorb oder dicker, hängt evtl. herunter
Ansicht von oben: statt Taille Rundungen nach außen
Schwanzansatz: Knochen unter einer dicken Fettschicht kaum oder gar nicht fühlbar

Ernährungs-Tipps bei „Untergewicht“
Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt! Untergewicht kann auch organische Ursachen haben.
Verabreichen Sie keinesfalls ein kalorienreduziertes Futter, sondern klären oder probieren Sie, ob Sie eine größere Menge eines normalen Futters, angepasst an Größe und Alter bzw. Lebensphase der Katze, verabreichen bzw. andere Geschmacksrichtungen anbieten. Katzen bevorzugen proteinreiches Futter. Oft steigert es den Appetit, wenn das Futter leicht angewärmt wird. Nassnahrung sollte stets frisch und niemals direkt aus dem Kühlschrank verfüttert werden.

Vorsicht vor zu vielen ungeeigneten Leckerlis, denn es kommt nicht nur auf die Kalorienmenge, sondern auch auf deren Zusammensetzung an!
Ernährungs-Tipps bei „Sehr schlank“
Solange Ihr Tier gesund und aktiv ist, spricht eigentlich nichts dagegen. Achten Sie aber darauf, dass es in Zeiten erhöhter Aktivität oder besonderer Belastungen ausreichend Energie über seine Nahrung bekommt, indem Sie ihm entweder etwas mehr Futter anbieten oder versuchen, die Energiedichte der Ration zu erhöhen, z.B. durch einen Teelöffel eines guten Speiseöls. Von Zeit zu Zeit können Sie Ihrer Katze auch ein Eigelb zum Futter geben.

Ernährungs-Tipps bei „Idealgewicht“
Wenn Sie unser hochwertiges, ausgewogenes Alleinfuttermittel füttern, welches der Lebensphase Ihres Tieres entspricht und ihre Katze sich ausreichend bewegt, sollten Sie nichts ändern. Alles, was Ihre Katze braucht, bietet die Dr. Link Futtermittel-Linie Pure Sensitive.

Ernährungs-Tipps bei „Übergewicht“
Bei leichtem Übergewicht bringt es häufig schon den gewünschten Erfolg, kalorienreiche Leckerlis wegzulassen. Regen Sie Ihr Tier dazu an, sich mehr zu bewegen.

Ernährungs-Tipps bei „Fettleibigkeit“
Fettleibigkeit, medizinisch Adipositas, ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die langfristig andere, schwere Krankheiten nach sich zieht oder begünstigt. Daher sollten Sie sich unbedingt an Ihren Tierarzt wenden, wenn Sie meinen, dass Ihr Tier unter Adipositas leidet oder starkes Übergewicht hat.

Bewährt haben sich die Umstellung auf ein spezielles Futter zur Gewichtsabnahme, wie die naturbelassene Spezialdiät Dr. Link ÜBERGEWICHT / DIABETES M., und ein gezieltes Bewegungsprogramm, um Fett abzubauen und die fettfreie Muskelmasse zu erhalten, bzw. Fett in Muskelmasse umzuwandeln.

Unterstützen können Sie die Therapie durch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, wie Dr. Link NAHRUNGSERGÄNZUNG Verdauung und Gewicht. Die darin enthaltenen pflanzlichen Ballaststoffe sorgen für kalorienfreie Sättigung, die Aminosäure L-Carnitin hilft in Verbindung mit körperlicher Aktivität beim Fettabbau.

Wissenswertes zum Thema Gewicht
Die Erhaltung des Idealgewichtes ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Gesunderhaltung Ihres Tieres, die Sie selbst beeinflussen können. Übergewicht führt in der Regel langfristig zu Gesundheitsstörungen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Herzversagen und Schmerzen am Bewegungsapparat.

Untergewicht kann ein Krankheitssymptom sein oder bedeuten, dass zu wenig Nahrung aufgenommen wird. Dies kann über längere Zeit nicht nur zum Abbau von Muskelgewebe führen, sondern auch zur Verminderung von sogenanntem Baufett, welches lebenswichtige Organe stützt und schützt. Zudem kann es bei einer absolut zu geringen Nahrungsaufnahme früher oder später zu Mangelzuständen kommen, wenn wichtige Mineralstoffe und Vitamine nicht ausreichend zugeführt werden.

Ursachen / Gründe für Über-/Untergewicht
Die häufigste Ursache ist die Aufnahme von zu viel oder zu wenig Futter. Es kann auch vorkommen, dass die Nahrung falsch zusammengesetzt ist, beispielsweise zu viel oder zu wenig Fett oder Protein enthält, wenn etwa Essensreste vom Menschen oder Futter, das für eine andere Tierart gedacht ist, gefüttert wird.
In einigen Fällen können aber auch organische Ursachen dahinterstecken, dies ist eher bei Untergewicht der Fall. Grundsätzlich gehört auch die Kontrolle von Gewicht und Allgemeinzustand in die Hand des Tierarztes.

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