KOMPAKT ERKLÄRT: Dr. Link Spezial-Diät STRUVITSTEINE für Katzen

Struvitstein bei Katzen
Während Struvitsteine besonders im Zusammenhang mit Harnwegsinfektionen bei Hunden zu finden sind, sind bei Katzen meist keine Infektionen vorhanden. Struvit setzt sich aus verschiedenen Mineralien zusammen und zählt zu den häufigsten Harnsteinen bei Katzen. Ein besonders magnesium- und phosphorhaltiges Katzenfutter kann zu Struvitsteinen führen. Durch bakterielles Wachstum und Infektionen mit Mikroorganismen kann der pH-Wert des Urins ansteigen und alkalischer werden. Struvite fördernde Mikroorganismen bei Infektionen treten häufiger bei Katzen unter einem Jahr oder bei älteren, immungeschwächten Tieren auf.

Produktbeschreibung: Diät-Alleinfuttermittel, Nassnahrung, Nassfutter

Anwendungsgebiete: Struvit-Urolithiasis

Ziele:

Eine struvitsteinauflösende Diät säuert den Urin stärker an, sorgt idealerweise für eine Verdünnung des Urins (steigert die Diurese) und stellt weniger freie Mineralstoffe, die Steine bilden können, zur Verfügung und korrigiert den durch zu getreidehaltige Ernährung verfälschten Urin-pH zurück ins saure Milieu.

Diätetische Merkmale:

• Mind. 60% Fleischanteil
• Steigerung der Diurese
• Förderung der Wasseraufnahme
• Moderater Proteingehalt
• Urin pH-Wert ansäuernd
• Einstellung des Urins in einen konstant sauren Bereich von pH 5,8 – 6,0
• Begrenzter Phosphor- und Magnesiumgehalt
• Glutenfrei
• Sojafrei

Kontraindikation (Gegenanzeigen):

Nicht geeignet für / bei…
• tragende und laktierende Katzen
• Katzenwelpen
• Katzen im Wachstum
• chronischer Niereninsuffizienz
• metabolischer Azidose
• Herzinsuffizienz
• Bluthochdruck
• Kalziumoxalatsteinen

Tierärztliche Diagnose:
Zwingend erforderlich

Empfohlene Fütterungsdauer:
5 bis 12 Wochen

 

Struvit ist ein selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Phosphate, Arsenate und Vanadate“ mit der chemischen Formel (NH4)Mg[PO4]·6H2O[2]. Es besteht also zu gleichen Teilen aus Ammonium, Magnesium und Phosphat sowie sechs Teilen gebundenen Kristallwassers und ist damit chemisch gesehen ein wasserhaltiges Ammoniummagnesiumphosphat. Struvit kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem und entwickelt meist farblose und durchsichtige, hemimorphe Kristalle mit isometrischem, keilförmigem oder kurzprismatischem bis tafeligem Habitus bis etwa drei Zentimetern Größe. Durch Kristallbaufehler bzw. vielfache Verzwillingung kann Struvit auch weiß erscheinen und durch Fremdbeimengungen eine braune Farbe annehmen.

 

Quelle: Wikipedia

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